Delphine Dubuis

Önologe Künstler
Sie liebt Blau und das Leben. Sie ist vielseitig talentiert und interessiert. In einem nächsten Leben möchte sie vielleicht Kunsthistorikerin sein oder sich in Ruanda um Gorillas und Bonobos kümmern, und über dem Bett hat sie natürlich einen Dalì hängen.
Ihr wirkliches Leben ist voll ausgefüllt; sie macht hervorragende Weine. Sie liebt Pinot Noir und Humagne Rouge. Auf die Frage nach ihrer Lieblingsrebsorte antwortet sie normalerweise Pinot Noir, aber im Moment ist der Humagne Rouge ihr Ding. Seine etwas ungeschliffene Seite zieht sie an, das nicht so leicht zu Bezähmende. Im Grunde ähnelt sie ihm ein wenig. Sobald jedoch das Eis gebrochen ist, ist man auch schon davon eingenommen, vom Humagne… und auch von Delphine.

Wenn sie könnte, sässe sie sich selbst beim Abendessen gegenüber, um über ihre ungesellige Seite zu sprechen, die sie in den Griff bekommen möchte, oder vielleicht auch nicht; und sie wäre gern Edith Piaf begegnet, so inspirierend, obwohl ihr Leben wirklich nicht so rosig war.
Delphine liebt Zürich, Zürich ist IHRE Stadt, dahin würde sie schnurstracks aufbrechen, sollte man ihr einen spontanen Tagesausflug vorschlagen, den Zoo besuchen oder besser wiedersehen und in ihrem Lieblingscafé ‘El Grande’ etwas trinken und dabei die Limmat betrachten…

Sie würde gern Island sehen und findet das Wort ‘magnifique’ grossartig; wohingegen das Wort ‘affriolant’ (reizvoll) für sie gar nicht gut klingt. Sie liebt Dalien, und selbst wenn sie vor ihrem Haus in Anzères immer wieder den Wetterkapriolen zum Opfer fallen, pflanzt sie jedes Jahr neue an. Delphine hält an ihren Zielen fest, und dies nicht nur, wenn es um erfrorene Dalien geht. Sie erwartet viel vom Leben, sie arbeitet, sie engagiert sich, ist ein klein wenig besorgt, aber ganz furchtlos.

Und der Wein, wo bleibt der Wein in der ganzen Geschichte? Der Wein, das ist der noch warme Trester, der Weinstein am Fassboden; Düfte, die Reiselust wecken; Erinnerungen an einen Markt unter freiem Himmel. Es ist anregend, eine Freude, die Ankunft der Trauben zu sehen, sie zu kosten und sich auszumalen, was für ein Wein daraus wird, ihm einen Weg vorzuzeichnen und der eigenen Intuition zu folgen. Nuancen von Bordeaux beim Leeren der Eichenfässer, das ist kunstvoll, das begeistert sie.

Von Zeit zu Zeit gönnt sie sich eine Zigarrenpause, ein Glas Rotwein oder einen Gin. Nach einem Ort gefragt, wo sie gerade gern wäre, zeigt sie einen wunderschönen Platz ganz in ihrer Nähe, wo es alte Lärchen auf einer sanft ansteigenden Waldlichtung gibt mit schönen Erinnerungen, einer harmonischen Atmosphäre, Ruhe und viel Natur.

Raphaël Epiney

General Manager
Nach einer 24-jährigen Karriere im Bankfach stösst Raphaël am 1. Februar 2018 zum OZENIT team. Er beginnt sofort damit, Projekte auszuarbeiten, die im Entwurf vorlagen. Er freut sich, zur Entwicklung des Kellers und des Weinguts beizutragen. Er bringt seine Ideen, seine Erfahrung und sein Netzwerk ein.
Von seinem Vater hat er die Freude am Schönen, an gutem Essen und gutem Wein. Bei OZENIT kann er dies alles mit seiner Arbeit verbinden.
Besonders liebt Raphaël den sehr trockenen Petite Arvine, den fruchtigen und strukturierten Cornalin, einheimische Produkte sowie Entdeckungen und die Farbe Blau und den Aperitif unter Freunden. Er schätzt die Weine von Bordeaux für ihre Intensität und ihre Struktur und hat eine Schwäche für italienische Weine aus der Toskana und für die Freuden des Lebens.
Er ist neugierig und entdeckt gern neue Gegenden und ihre kulinarischen Spezialitäten. Er träumt davon, nach Südafrika zu reisen, aber im Moment möchte er dabei sein, wenn der nächste Jahrgang gekeltert wird. Er möchte die Kriterien und Techniken kennen lernen, die man beherrschen muss, um Spitzenweine zu erzeugen. Das alles kann er lernen, wenn er Delphine, seiner ebenso engagierten wie talentierten Kollegin über die Schulter schaut.
Als Junge hat er den Rebbau kennengelernt. Er mochte die Weinlese im Kreise der Familie. Unkraut jäten hingegen war nicht so sein Ding.
Er ist Vater zweier Töchter, denen er gerne seine Freude am gemeinsamen Erleben, an guten und schönen Produkten, an guten und schönen Weinen weitergeben möchte. Und auch seine Überzeugung, dass nur bestens gemachte Arbeit zum Ziel führt.

Sedef Danzer

Vertreter
Sedef hat durch ihren Mann Daniel zum Wein gefunden. Es fing damit an, dass er ihr etwas Anderes als Rotwein, um genauer zu sein, etwas Anderes als Pinot Noir aus dem Burgund vorsetzte. Der Wein schmeckte ihr, aber sie kannte sich damit nicht aus. Jene Zeit ihres Weinlebens beschränkte sich auf ein gutes Glas Burgunder zum Essen.

Nach zwei Jahren in Paris lässt sie sich auf dem Land bei Genf nieder. Die Nachbarn sind Winzer, man lernt sich kennen, trinkt einen Aperitif, spricht zusammen. Sie entdeckt eine neue Welt, die sie fasziniert. Und dann steht ihr Entschluss fest: sie drückt nochmal die Schulbank und macht einen Abschluss an der Fachhochschule in Changins.
Danach zieht sie ins Wallis, wo es ihr gefällt, mit Blick auf die terrassierten Rebberge. Die Welt der Weine liegt vor ihr, eine riesige Herausforderung.

Im Weingut OZENIT beginnt für Sedef, die den Humagne Rouge am liebsten mag, ein spannendes Abenteuer. Sie wird nicht müde, die Komplexität des Humagne Rouge zu loben, ein Wein, der nicht so aalglatt daherkommt und alle Regeln der Degustation über den Haufen wirft. Sie liebt seine bodenständig stolze, seine rustikale und auch seine weibliche Seite.

Rot ist Sedefs Farbe, und sie liebt Biarritz. Warum? Weil sie sich da wohl fühlt. Sie ist angetan von der baskischen Kultur, schätzt die Offenheit der Leute, die es verstehen, gut zu leben und zu essen.

Sedef ist neugierig. Sie findet, das Leben biete jeden Tag eine neue Erfahrung, und dass es jammerschade sei, dass sie nicht genug Zeit, genügend Köpfe und Arme hat, um sich in all die Gebiete zu vertiefen, die sie interessieren. Sie fühlt sich privilegiert und vom Glück verwöhnt, was sie aber nicht davon abhält, auch mal zu meckern… Sie mag es nun einmal, wenn die Dinge gut gemacht sind. Und ausserdem sagt sie, sind Meckerziegen charmant…

Und wo bleibt der Wein in der ganzen Geschichte? Der Wein, das ist ein unglaubliches Universum, unendlich, ein Leben genügt nicht, um ihn kennen zu lernen. Wein, das sind vor allem die Leute hinter den Flaschen und zwischen den Reben, oft bodenständige und fesselnde Persönlichkeiten, gemeinsam verbrachte Augenblicke, Freundschaft, Lachen. Eine fesselnde Welt aus Geschmäckern und Gerüchen, aus Gegensätzen und Einklang.

Sedef liebt weisse Rosen, das Wort amour, und eines Tages wird sie nach Südkorea reisen. Unflätige Wörter bringen nichts, und wenn man ihr Zeit schenken würde, ginge sie Ski fahren oder würde in aller Ruhe mit ihrem Mann zu Abend essen. Nein, Stars gibt es hier keine zu bewundern. Sie steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden, sie mag unverfälschte Dinge, echte Menschen und auch Katzen, aber eher die schwarzen Panther der Savanne als die Stubentiger.
Sedef packt an, sie engagiert sich, tut alles, um die gesteckten Ziele zu erreichen; ab und zu streift sie ein Zweifel, ein Sich- In-Frage-Stellen, aber was soll’s, es geht weiter, wir glauben daran.

Delphine, Sedef und Raphaël

ein Trio mit Charakter
Ein Zusammentreffen von drei Personen mit ihrer Leidenschaft für den Wein, ihrer Bewunderung für die Schönheit unserer Rebberge und dem Wunsch, Traditionen weiterzuführen. Sie schätzen und achten die Arbeit der Winzer und kreieren aus sorgfältig gepflegten Trauben hervorragende Weine. Und sie freuen sich, Ihnen ihre Produkte vorzustellen.
Von seinem Vater hat er die Freude am Schönen, an gutem Essen und gutem Wein. Bei OZENIT kann er dies alles mit seiner Arbeit verbinden.
Besonders liebt Raphaël den sehr trockenen Petite Arvine, den fruchtigen und strukturierten Cornalin, einheimische Produkte sowie Entdeckungen und die Farbe Blau und den Aperitif unter Freunden. Er schätzt die Weine von Bordeaux für ihre Intensität und ihre Struktur und hat eine Schwäche für italienische Weine aus der Toskana und für die Freuden des Lebens.

Nach zwei Jahren in Paris lässt sie sich auf dem Land bei Genf nieder. Die Nachbarn sind Winzer, man lernt sich kennen, trinkt einen Aperitif, spricht zusammen. Sie entdeckt eine neue Welt, die sie fasziniert. Und dann steht ihr Entschluss fest: sie drückt nochmal die Schulbank und macht einen Abschluss an der Fachhochschule in Changins.
Danach zieht sie ins Wallis, wo es ihr gefällt, mit Blick auf die terrassierten Rebberge. Die Welt der Weine liegt vor ihr, eine riesige Herausforderung.

Im Weingut OZENIT beginnt für Sedef, die den Humagne Rouge am liebsten mag, ein spannendes Abenteuer. Sie wird nicht müde, die Komplexität des Humagne Rouge zu loben, ein Wein, der nicht so aalglatt daherkommt und alle Regeln der Degustation über den Haufen wirft. Sie liebt seine bodenständig stolze, seine rustikale und auch seine weibliche Seite.

Rot ist Sedefs Farbe, und sie liebt Biarritz. Warum? Weil sie sich da wohl fühlt. Sie ist angetan von der baskischen Kultur, schätzt die Offenheit der Leute, die es verstehen, gut zu leben und zu essen.

Unser Weingut

Das sind 4 1/2 Hektaren Reben, zwischen Randogne und Chamoson gelegen. Der Pinot Noir wächst am linken Rhôneufer in Chalais, wo er etwas weniger der intensiven Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Dadurch reifen die Trauben langsamer, was ermöglicht, einen edlen, rassigen und zugleich feinen Wein herzustellen.

Dazu kommen ein paar Parzellen in Saint-Léonard, Savièse und Vétroz, alle in bester Südlage.

Unsere Rebberge waren ursprünglich meist mit Pinot bepflanzt, der auch heute noch das Wahrzeichen unseres Weingutes ist .Terroir und Klima sind jedoch auch ideal für Humagne Rouge, Fendant, Syrah und Cornalin, die heute ein fester Bestandteil unseres Sortiments sind.

Ab 2016 wurden unsere Rebberge auf Bio umgestellt. Im Durchschnitt sind sie 21 Jahre alt. Sie werden regelmässig erneuert und kompetent bearbeitet und gepflegt von Béatrice Dubuis.